Direkt zum Inhalt

"Ich bin stärker als Bomben und Krieg"

Spenden Sie Kraft für viele kleine Schritte in eine gesunde Zukunft
Jetzt spenden

Spendenbetrag

Meine Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

In seiner Heimat herrscht Krieg

Eine Bombenexplosion verletzt Achmed Darwesch schwer am Bein. So schwer, dass er es beinahe verliert. Denn im Jemen fehlt es an adäquater medizinischer Versorgung. Aber er hat Glück: Achmed kann in unser Fachkrankenhaus in Amman, Jordanien überwiesen werden. Dort operieren unsere Chirurg*innen den Jungen und retten sein Bein. Mit seiner Physiotherapeutin Rula Marahfeh trainiert er danach täglich und erobert sich Schritt für Schritt sein Leben zurück.

 

Amman, Jordanien. 2021

Spenden Sie Kraft für eine gesunde Zukunft!

Jetzt spenden

Ein Krankenhaus als Ort für Hoffnung und Heilung 

Image
Dr.Ashraf Nabhan
Dr. Ashraf Nabhan ist Chirurg und arbeitet seit sechs Jahren in unserem Krankenhaus in Amman.
©Peter Bräunig

Inmitten von Ländern, die seit Jahren von Kriegen und bewaffneten Konflikten gezeichnet sind, wirkt Jordanien wie eine friedliche Insel. Die Hauptstadt Amman, wo Achmed seine Behandlung über viele Monate fortsetzt, ist ein Häusermeer auf sieben Hügeln - alles hier liegt an einem steilen Hang, so auch unser Krankenhaus für rekonstruktive Medizin.

Neben der Chirurgie gibt es hier ein Labor für Mikrobiologie und eine Physiotherapie. Außerdem stellen wir Prothesen im 3D-Druck-Verfahren her, die individuell auf die Bedürfnisse der Patient*innen angepasst werden. Die 200 Betten sind fast immer belegt, denn unsere Patient*innen kommen aus der ganzen Region – aus dem Irak, Syrien, dem Jemen und den Palästinensischen Autonomiegebieten.

Sie nehmen den Weg in unser Krankenhaus auf sich, um hier operiert zu werden. Denn in ihrer Heimat sind die medizinischen Möglichkeiten schlicht nicht vorhanden oder eine Operation wäre zu teuer.

Manchmal können wir die Funktion eines Beins oder ein verbranntes Gesicht nicht mehr vollständig herstellen, und auch wenn eine Prothese den Alltag erleichtert, bleibt sie eben eine Prothese.

Dr. Ashraf Nabhan

Gemeinsam mit unserem Team für mentale Gesundheit lernen die Patient*innen diese Realität zu akzeptieren, damit umzugehen und eine Zukunftsperspektive für sich zu entwickeln. Am Ende sind es viele kleine Schritte, die zum Erfolg führen.

Ihr starker Wille verbindet all unsere Patient*innen

Gemeinsam stark

Im Krankenhaus in Amman zeigt sich wie Ärzte ohne Grenzen überall in den Projektländern funktioniert: Alles greift ineinander und funktioniert, weil jede und jeder Einzelne sich engagiert und alle humanitäre Werte teilen.

Im Kleinen spiegelt sich das Große. Das ist etwas, das ich besonders in meiner Arbeit für Ärzte ohne Grenzen immer wieder erlebe: Wie Veränderungen und Gesten der Güte – und mögen sie noch so klein erscheinen – der Beginn von etwas Wichtigem sein können und echte Wirkung entfalten.

Dr. Ashraf Naban

Achmed Darwesch hat unsere Klinik in Amman mittlerweile auf seinen eigenen Beinen verlassen. Er hat es geschafft und das auch dank unserer Spender*innen. Mit Ihrer Spende helfen Sie unseren Patient*innen in Amman und der ganzen Welt, sich Stück für Stück ihr Leben zurückzuholen.

Image
Patienten unserer Klinik in Amman
Für unsere Patient*innen ist das Krankenhaus in Amman auch ein Zufluchtsort. Hier können sie zur Ruhe kommen und Kraft für die Zukunft sammeln.
©Peter Bräunig

Spenden Sie Kraft für eine gesunde Zukunft!

Jetzt spenden
Ärztin mit Stethoskop untersucht ältere Frau

Dank Ihrer Spenden konnten wir im Jahr 2020:

  • 9.904.200 ambulante Konsultationen abhalten
  • 2.690.600 Patient*innen wegen Malaria behandeln
  • 1.008.500 Impfungen gegen Masern verabreichen
  • 306.800 Geburten begleiten
  • 117.600 chirurgische Eingriffe vornehmen

Über Ärzte ohne Grenzen

Seit 50 Jahren helfen wir Menschen in Not - entschlossen, professionell, menschlich. In dieser Zeit hat sich die Welt verändert und mit ihr auch Ärzte ohne Grenzen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe jedoch ist geblieben - als langfristige Folge der Kolonialzeit und als direkte Auswirkung politischer Unruhen, Naturkatastrophen oder Epidemien.

Als internationale unabhängige Nothilfeorganisation leisten wir in Kriegs- und Krisengebieten wie in Afghanistan oder dem Jemen medizinische Hilfe, helfen schnell bei Naturkatastrophen wie zuletzt in Haiti und retten Leben, wenn Krankheiten wie Ebola, Cholera oder Covid-19 ausbrechen.

Überall dort, wo Menschenleben in Gefahr sind und humanitäre Hilfe dringend notwendig ist, sind unsere Mitarbeiter*innen im Einsatz. Zehntausende humanitäre Helfer*innen engagieren sich weltweit in mehr als 70 Ländern für Ärzte ohne Grenzen. Sie sind Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen, Psycholog*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen und Logistikexpert*innen.

Für unser weltweites Engagement wurden wir 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.